Wie hoch kann eine Leiter eigentlich sein, bevor sie sich nicht mehr wie eine Leiter, sondern fast schon wie ein kleines Bauwerk anfühlt?
Genau das habe ich mich gefragt, als meine neue HYMER Mehrzweckleiter zum ersten Mal vollständig aufgebaut im Garten stand. Aus einem gut drei Meter langen Paket wurde plötzlich eine Konstruktion, mit der sich je nach Aufbau Reichhöhen von über acht Metern erreichen lassen.
Ich habe die HYMER ALU-PRO 70247 mit Smart-Base vom Auspacken über den ersten Aufbau bis zum Einsatz am Baum ausprobiert. In diesem Beitrag zeige ich, was die 3×12-Leiter wirklich kann, wie unterschiedlich sie sich einsetzen lässt und warum sie für mich deutlich mehr ist als nur eine besonders hohe Leiter.

Doch die eigentliche Überraschung steckt nicht oben, sondern ganz unten: in einer verstellbaren Smart-Base mit integrierter Wasserwaage. Gerade auf Rasen und leicht unebenem Untergrund zeigt sich schnell, warum dieses Detail so spannend ist.

Entscheidend ist für mich die Kombination aus enormer Reichhöhe, der Möglichkeit, die Leiter freistehend oder angelehnt zu verwenden, und vor allem der Smart-Base. Diese breite Traverse kann Unebenheiten im Boden ausgleichen und besitzt sogar eine integrierte Wasserwaage.

Gerade in meinem Garten ist das eine ausgesprochen interessante Lösung.
Denn Rasenflächen, Wege und Grundstücke sehen zwar häufig gerade aus – sind es aber in der Realität selten.
Wie die Smart-Base funktioniert, warum die kleine Wasserwaage für mich zu einem der interessantesten Details der gesamten Leiter geworden ist und wie ich sie bei meinem ersten Einsatz an einem Baum ausgerichtet habe, darauf komme ich im Laufe dieses Beitrags noch ausführlich zu sprechen.
Wenn schon die Lieferung neugierig macht
Es gibt Gartengeräte, bei denen man bereits bei der Lieferung merkt, dass man diesmal nicht irgendein gewöhnliches Produkt gekauft hat.
Genau dieses Gefühl hatte ich, als die neue Leiter bei mir im Garten lag.
Komplett in Folie eingepackt wirkte sie auf den ersten Blick noch erstaunlich kompakt. Wobei „kompakt“ bei diesem Modell natürlich relativ ist.

Denn selbst zusammengeschoben misst die Leiter bereits ungefähr 3,52 Meter.
Auf dem Rasen liegend konnte man trotzdem kaum erahnen, was daraus wenig später werden würde.
Meine Leiter ist die größte Variante dieser Baureihe: 3 × 12 Sprossen.
Drei Leiterteile liegen dabei platzsparend ineinander.

Was zunächst wie eine einzige lange Aluminiumleiter aussieht, verwandelt sich nach dem Auspacken in ein ziemlich ausgeklügeltes System.
HYMER: Steigtechnik aus dem Allgäu
Bevor ich die Leiter weiter aufbaue, lohnt sich ein Blick auf den Hersteller.
HYMER-Leichtmetallbau sitzt in Wangen im Allgäu und beschäftigt sich bereits seit 1962 mit Aluminiumkonstruktionen.
Unter der Marke HYMER-Steigtechnik produziert das Unternehmen unter anderem Leitern, Tritte, Plattformen, Wartungsbühnen sowie spezielle Steigsysteme für professionelle Anwendungen.
Und genau diesen professionellen Hintergrund merkt man der Leiter ziemlich schnell an.
Schon beim ersten Anfassen vermittelt sie nicht den Eindruck einer leichten Haushaltsleiter, die man gelegentlich aus dem Keller holt.
Die Aluminiumprofile wirken massiv, die Führungen der einzelnen Leiterteile solide und auch Verriegelungen, Spreizsicherungen und die Smart-Base sind auf einen deutlich anspruchsvolleren Einsatz ausgelegt.
Genau das war einer der Gründe, weshalb ich mich für dieses Modell entschieden habe.
Bei uns im Garten gibt es größere Bäume, hohe Sträucher und Hecken. Gleichzeitig gibt es rund ums Haus immer wieder Arbeiten an Fassaden oder Dachrinnen.
Ich wollte deshalb möglichst keine Sammlung unterschiedlicher Leitern besitzen, sondern eine Lösung, die sich an verschiedene Aufgaben anpassen lässt.
Und genau hier spielt die HYMER ihre eigentliche Stärke aus.
Ausgepackt: Drei Leiterteile werden zu einem System
Nachdem die komplette Folie entfernt war, konnte ich mir die Konstruktion erstmals in Ruhe ansehen.
Die Leiter besteht aus drei ineinandergeschobenen Leiterteilen mit jeweils zwölf Sprossen.

Daher stammt die Bezeichnung 3 × 12.
Das bedeutet allerdings nicht, dass bei vollständigem Auszug 36 Sprossen unmittelbar hintereinander liegen.
Die einzelnen Leiterteile müssen sich aus Stabilitätsgründen überlappen.
Voll ausgezogen stehen deshalb maximal 28 Sprossen zur Verfügung.

Das Prinzip ist trotzdem faszinierend.
Aus einer rund 3,52 Meter langen Leiter in Transportstellung kann eine Anlegeleiter mit ungefähr 8,02 Metern Länge werden.

Und genau dieser Unterschied wird erst richtig deutlich, wenn man sie einmal vollständig aufgebaut vor sich sieht.

8,02 Meter Leiterlänge – aber bis zu 8,81 Meter Reichhöhe
Bei Leitern werden häufig unterschiedliche Höhenangaben verwendet.
Das kann zunächst etwas verwirrend sein.
Die 8,02 Meter beziehen sich auf die maximale Länge der ausgezogenen Leiter.
Das bedeutet jedoch nicht, dass ich auf einer Höhe von acht Metern stehe.
Als Anlegeleiter liegt die maximale Standhöhe bei ungefähr 6,81 Metern.

Für die sogenannte Reichhöhe rechnet man etwa zwei Meter hinzu – also ungefähr den Bereich, den eine darauf stehende Person mit ausgestreckten Armen erreichen kann.
Damit ergibt sich bei dieser Leiter eine theoretische Reichhöhe von rund 8,81 Metern.
Das ist eine Dimension, mit der sich bereits sehr hohe Bereiche eines Hauses oder Gartens erreichen lassen.
Hohe Bäume, Fassaden oder Dachrinnen befinden sich damit plötzlich in einem ganz anderen Arbeitsbereich als bei einer normalen Haushaltsleiter.
Der große Vorteil: Sie kann auch frei im Garten stehen
Für meinen persönlichen Einsatz ist jedoch noch eine andere Möglichkeit fast wichtiger.
Die HYMER kann als große freistehende Stehleiter aufgebaut werden.
Das bedeutet, dass ich nicht zwingend eine Wand oder einen Baum als Anlegepunkt benötige.

Gerade beim Baumschnitt ist das ausgesprochen praktisch.
Denn bei einem Baum befindet sich der geeignete Anlegepunkt selten genau dort, wo man eigentlich arbeiten möchte.
In der freistehenden Konfiguration erreicht die Leiter eine senkrechte Höhe von ungefähr 5,45 Metern.
Die maximale Standhöhe liegt dabei bei rund 4,24 Metern.
Daraus ergibt sich eine Reichhöhe von ungefähr 6,24 Metern.
Das hört sich auf dem Papier bereits beeindruckend an.
Wenn diese Leiter allerdings vollständig geöffnet im Garten steht, wirken fünf Meter noch einmal ganz anders.
Sie steht dann wie ein riesiges Aluminium-A mitten auf dem Rasen.
Der erste Aufbau beginnt am Boden
Vor dem ersten Einsatz stand zunächst die Montage der Smart-Base an.
Die Leiter wird weitgehend vormontiert geliefert, die breite Traverse muss jedoch entsprechend der beiliegenden Anleitung korrekt angebracht werden.

Ich habe deshalb zunächst die komplette Verpackung entfernt und die einzelnen Komponenten auf dem Rasen ausgelegt.
Dabei lohnt es sich aus meiner Sicht ausdrücklich, die Anleitung zur Hand zu nehmen.
Bei einer kleinen Trittleiter probiert man vielleicht vieles intuitiv aus.
Bei einer Konstruktion, die später mehr als fünf Meter frei im Garten stehen oder auf mehr als acht Meter Länge ausgezogen werden kann, wollte ich dagegen genau wissen, was ich tue.
Die beiliegenden Piktogramme sind dabei hilfreich.
Auch direkt auf der Leiter beziehungsweise im Bereich der Smart-Base finden sich Hinweise zur richtigen Bedienung.




Dann kommt die Smart-Base ins Spiel
Bereits beim ersten Blick auf die Traverse fällt ihre enorme Breite auf.
Sie misst ungefähr 1,51 Meter.
Im Verhältnis zu den eigentlichen Leiterholmen wirkt das fast überdimensioniert.
Doch genau diese breite Basis ist ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts.
Je höher eine Leiter wird, desto wichtiger wird eine stabile Basis.
Und die Smart-Base ist nicht nur breit.
Sie kann sich auch an den Untergrund anpassen.
Warum gerade der Garten eine Herausforderung für Leitern ist
Wenn ich meinen Rasen betrachte, habe ich schnell den Eindruck, dass die Fläche vollkommen eben ist.
In der Realität reichen jedoch oft wenige Zentimeter Höhenunterschied aus, damit eine große Leiter leicht schräg steht.
Hinzu kommen abgesackte Bereiche, Gefälle zu Beeten, leichte Unebenheiten oder Übergänge zwischen unterschiedlichen Bodenflächen.
Bei einer normalen Leiter beginnt an dieser Stelle häufig das Verschieben.
Ein Stück nach links.
Noch einmal nach rechts.
Vielleicht steht sie dort besser.
Und manchmal sieht man sogar Konstruktionen mit Brettern oder Steinen unter einem Leiterfuß.
Davon halte ich bei einer hohen Leiter überhaupt nichts.
HYMER verfolgt deshalb einen anderen Ansatz.
Der Niveauausgleich ist Teil der Leiter selbst.
Bis zu zwölf Zentimeter Niveauausgleich
Auf meinen Detailfotos erkennt man die gezahnte Mechanik der Smart-Base sehr gut.


Über diese Verzahnung kann die Traverse verstellt werden.
Damit lassen sich Höhenunterschiede des Untergrunds von bis zu ungefähr 120 Millimetern ausgleichen.
Das sind zwölf Zentimeter.
Und zwölf Zentimeter sind im Garten eine ganze Menge.
Damit lassen sich nicht nur minimale Unebenheiten korrigieren, sondern durchaus erkennbare Höhenunterschiede.
Für mich ist das einer der größten Vorteile dieser Leiter.

Denn anstatt den Untergrund irgendwie an die Leiter anzupassen, passe ich die Leiter an den vorhandenen Untergrund an.
Der rote Fußhebel
Direkt an der Smart-Base befindet sich der auffällige rote Fußhebel.

Über ihn wird der Verstellmechanismus bedient beziehungsweise verriegelt.
Genau dieses Detail macht die Smart-Base auch im Alltag angenehm.

Ich muss nicht erst mit Werkzeug irgendwelche Schrauben lösen.
Die Konstruktion ist darauf ausgelegt, direkt am Einsatzort angepasst zu werden.
Das Prinzip lautet vereinfacht:
Entriegeln.
Smart-Base entsprechend einstellen.
Wieder vollständig verriegeln.
Und anschließend kontrollieren, ob die Leiter tatsächlich gerade steht.
Für diese Kontrolle hat HYMER noch ein kleines Detail eingebaut.
Die vielleicht kleinste Besonderheit der Leiter: eine Wasserwaage
Direkt an der Smart-Base sitzt eine kleine grüne Libelle.
Beim ersten Hinsehen könnte man die integrierte Wasserwaage fast übersehen.

Für mich ist sie inzwischen allerdings eines der interessantesten Details der gesamten Leiter.
Denn bei einer zwei Meter hohen Leiter kann man eine leichte Schrägstellung vielleicht noch einigermaßen gut mit dem Auge erkennen.
Bei einer fünf Meter hohen Konstruktion möchte ich mich darauf nicht mehr verlassen.
Schon geringe Abweichungen am Boden setzen sich nach oben fort.
Mit der Wasserwaage bekomme ich dagegen eine klare Rückmeldung.
Befindet sich die Luftblase mittig zwischen den beiden Markierungen, ist die Leiter in dieser Richtung sauber nivelliert.
Und genau das wollte ich bei meinem ersten Einsatz am Baum ausprobieren.
Mein erster Einsatz am Baum
Nachdem die Leiter montiert war, ging es zu einem meiner Bäume.

Dort zeigte sich ziemlich schnell, warum Smart-Base gerade im Garten interessant ist.
Zunächst habe ich mir den Untergrund angesehen.
Denn auch die beste Nivellierung kann keinen weichen oder instabilen Boden sicher machen.
Der Rasen muss ausreichend tragfähig sein und die Leiterfüße benötigen einen festen Kontakt zum Untergrund.
Danach habe ich die Leiter positioniert.
Für diese Arbeit habe ich mich für die freistehende Variante entschieden.

Die beiden Leiterseiten werden weit geöffnet.
Die vorhandenen Spreizsicherungen werden kontrolliert und müssen korrekt gespannt beziehungsweise eingerastet sein.
Anschließend kann das dritte Leiterteil entsprechend der benötigten Höhe ausgezogen werden.
Und dann kommt der Moment, in dem die kleine Wasserwaage wichtig wird.


Wichtig: Die Wasserwaage ersetzt nicht die anderen Sicherheitsregeln
So praktisch die Smart-Base auch ist: Sie nimmt einem nicht die Verantwortung für die richtige Aufstellung ab.

Der Untergrund muss tragfähig sein.
Sämtliche Verriegelungen müssen vollständig eingerastet sein.
Beim freistehenden Aufbau müssen Spreizsicherungen und Streben korrekt eingesetzt sein.
Und wenn die Leiter als Anlegeleiter verwendet wird, muss selbstverständlich zusätzlich der richtige Anstellwinkel eingehalten werden.
Die Wasserwaage hilft also beim seitlichen Ausrichten.
Sie macht aus einem ungeeigneten Standort aber keinen geeigneten.
1,51 Meter Breite fühlen sich anders an
Bei meiner ersten Nutzung fiel mir noch etwas auf.

Die Smart-Base ist mit rund 1,51 Metern wirklich breit.
Auf den Produktfotos nimmt man diese Zahl zur Kenntnis.

Wenn die Leiter jedoch vor einem steht, versteht man erst, welchen Unterschied das macht.
Die breite Traverse schafft unten eine große Aufstandsfläche.

Gleichzeitig bleiben die Leiterteile selbst vergleichsweise schlank.
Das obere Leiterteil ist also nicht unnötig breit und schwer, während der Fußbereich eine möglichst große Basis erhält.
Gerade in mehreren Metern Höhe empfinde ich diese Bauweise als einen deutlichen Vorteil.
Die Sprossen und das Laufgefühl
Die Sprossen besitzen eine Tiefe von ungefähr 30 Millimetern und eine profilierte Oberfläche.
Natürlich bleibt es eine Sprossenleiter und keine Treppe.
Trotzdem merkt man beim Aufsteigen den Unterschied zwischen sehr schmalen Sprossen und einer stabilen, profilierten Aluminiumkonstruktion.
Die maximale Belastbarkeit beträgt 150 Kilogramm.
24,5 Kilogramm – eine große Leiter bleibt eine große Leiter
Einen Punkt sollte man bei aller Begeisterung nicht verschweigen.
Meine 3×12-Ausführung wiegt rund 24,5 Kilogramm.
Dazu kommt die Länge von etwa 3,52 Metern im zusammengeschobenen Zustand.
Das ist kein Gartengerät, das man mal eben mit einer Hand von einer Ecke des Grundstücks in die andere trägt.
Das Gewicht empfinde ich allerdings nicht als echten Nachteil.
Es gehört schlicht zu einer Leiter dieser Dimension.
Drei große Aluminiumteile, Verriegelungen, Spreizsicherung und die Smart-Base bringen zwangsläufig Gewicht mit.
Trotzdem würde ich empfehlen, den gewünschten Standort möglichst festzulegen, bevor die Leiter weit ausgezogen wird.
Positionieren, ausrichten und erst dann die benötigte Höhe einstellen.
Bei der großen 3×12-Version kann außerdem eine zweite Person beim Transportieren oder Aufrichten sehr hilfreich sein.
Warum mir die freistehende Variante am Baum besonders gefällt
Bei einem Baum zeigt sich für mich ein weiterer Vorteil.
Bei einer klassischen Anlegeleiter muss ich einen geeigneten Anlegepunkt finden.

Dieser befindet sich aber nicht zwingend dort, wo ich schneiden möchte.
Der Baumstamm kann schräg verlaufen.
Äste können im Weg sein.

Oder die Leiter würde genau dort aufliegen, wo ich eigentlich arbeiten möchte.
Mit der freistehenden Variante kann ich den Standort deutlich flexibler wählen.
Ich stelle die Leiter vor beziehungsweise neben den gewünschten Arbeitsbereich und bin nicht darauf angewiesen, sie direkt gegen den Baum zu lehnen.
Gerade beim Schneiden größerer Gehölze ist das ein interessantes Plus.

Was für mich nach dem ersten Aufbau wirklich heraussticht
Vor der Lieferung hätte ich wahrscheinlich gesagt:
Das Beeindruckendste an dieser Leiter sind ihre 8,02 Meter maximale Leiterlänge.
Nach dem ersten Aufbau sehe ich das inzwischen etwas anders.
Die Höhe ist beeindruckend.
Aber das eigentlich clevere Konzept entsteht erst durch die Kombination.
Drei Leiterteile.
Freistehender und angelehnter Einsatz.
Bis zu 8,81 Meter Reichhöhe.
Eine rund 1,51 Meter breite Basis.
Bis zu zwölf Zentimeter Niveauausgleich.
Bedienung über einen Fußhebel.
Und direkt daneben die integrierte Wasserwaage.
Erst gemeinsam machen diese Eigenschaften die HYMER für mich so interessant.
Mehr Komfort beim Arbeiten: der Leitertritt

Wenn ich länger auf der Leiter arbeite, merke ich schnell, wie anstrengend eine normale Sprosse für die Füße werden kann. Genau dafür gibt es den klappbaren HYMER Leitertritt.
Ich kann ihn einfach in die Leiter einhängen und bekomme damit eine deutlich größere Standfläche von rund 26 × 25 Zentimetern. Beim Auf- und Absteigen lässt er sich hochklappen, an meiner Arbeitshöhe klappe ich ihn herunter.
Gerade beim Heckenschnitt, am Baum oder bei längeren Arbeiten an der Fassade ist das für mich eine sinnvolle Ergänzung – weil ich nicht nur hoch hinauskomme, sondern oben auch deutlich angenehmer stehen kann.
Mein Fazit nach dem ersten Einsatz
Die HYMER ALU-PRO Mehrzweckleiter 70247 mit Smart-Base in der 3×12-Ausführung ist keine Leiter, die man kauft, um gelegentlich eine Lampe auszutauschen.
Dafür wäre sie völlig überdimensioniert.
Wer allerdings, so wie ich, einen größeren Garten besitzt, hohe Bäume oder Hecken pflegt und gleichzeitig eine Lösung für Arbeiten an Haus, Fassade oder Dachrinne sucht, bekommt hier ein ausgesprochen vielseitiges System.
Mich hat zunächst die enorme Höhe auf dieses Modell aufmerksam gemacht.
Nach dem ersten Einsatz ist mein persönliches Highlight allerdings die Smart-Base.
Gerade auf Rasen wird schnell deutlich, wie sinnvoll ein integrierter Niveauausgleich sein kann.
Der Moment war eigentlich ziemlich unspektakulär:
Leiter aufstellen.
Auf die Libelle schauen.
Smart-Base korrigieren.
Noch einmal kontrollieren.
Die Luftblase steht genau in der Mitte.
Und erst danach geht es nach oben.
Doch genau darin liegt für mich die Stärke dieser Konstruktion.
Sie versucht nicht nur, möglichst hoch zu kommen.
Sie beschäftigt sich auch mit der entscheidenden Frage, was ganz unten passiert.
Und als ich bei meinem ersten Einsatz vor der vollständig aufgebauten Leiter stand und nach oben blickte, war der Unterschied zur ursprünglichen Lieferung kaum zu glauben.
Wenige Zeit zuvor lag dort noch ein rund 3,52 Meter langes, in Folie verpacktes Paket auf meinem Rasen.
Nun stand vor mir eine freistehende Leiter von mehr als fünf Metern Höhe.
Und beim nächsten Einsatz am Haus können daraus sogar rund acht Meter Leiterlänge werden.
Genau deshalb passt die Bezeichnung Mehrzweckleiter bei diesem Modell für mich tatsächlich ziemlich gut.