FLORAWELT in Dorsten. Ein brauner Lebensbaum, eine Lücke in der Hecke – und meine Suche nach der richtigen Thuja

Eigentlich wollte ich nur eine einzige Thuja ersetzen. Doch aus einem braunen Lebensbaum mitten in meiner ansonsten sattgrünen Hecke wurde eine kleine Gartenreise. Sie führte mich über Preisvergleiche und einige offene Fragen zur FloraWelt nach Dorsten – und zu Geschäftsführer Jonas Hellerberg, der aus meinem Pflanzenkauf erst einmal eine ausführliche Beratung machte.

Wer einen Garten besitzt, kennt wahrscheinlich diesen Moment: Man geht täglich an derselben Stelle vorbei und irgendwann merkt man, dass etwas nicht stimmt.

Bei mir war es meine Thujahecke.

Sie ist über Jahre gewachsen, inzwischen schön dicht und bildet eine wunderbare grüne Wand in unserem Garten. Genau deshalb fiel dieser eine Baum irgendwann umso stärker auf. Während die Lebensbäume rechts und links sattgrün dastanden, wurde eine Thuja immer brauner.

Erst waren es einzelne Stellen.

Dann immer mehr.

Und irgendwann stand mitten in meiner schönen grünen Hecke praktisch nur noch ein brauner Lebensbaum.

Ich hoffte eine Weile, dass er sich vielleicht noch einmal erholen würde. Aber irgendwann musste auch ich einsehen: Der muss raus.

Die eigentliche Frage war nicht: Wo bekomme ich eine Thuja?

Zunächst dachte ich noch, das Ganze sei ziemlich einfach.

Alte Thuja heraus. Neue kaufen. Einpflanzen. Fertig.

Doch je mehr ich mich damit beschäftigte, desto mehr Fragen kamen auf.

Warum war ausgerechnet diese eine Pflanze eingegangen? War der Boden zu trocken? Zu nass? Lag es an den Wurzeln? Und welche Thuja kauft man eigentlich als Ersatz für eine Hecke, die schon seit Jahren gewachsen ist?

Denn eines war für mich klar: Ich wollte nicht irgendeinen kleinen Lebensbaum kaufen und anschließend mehrere Jahre auf eine grüne Lücke schauen.

Also begann ich, mich im Raum Marl, Dorsten und Umgebung umzusehen. Ich schaute nach verfügbaren Größen, verglich Preise und stellte ziemlich schnell fest: Lebensbaum ist nicht gleich Lebensbaum.

Irgendwann landete ich bei meiner Recherche bei der FloraWelt in Dorsten. https://www.florawelt.de

Und bevor ich einfach hinfuhr, griff ich zum Telefon.

„Bringen Sie doch einfach Ihre Fotos mit“

Ich schilderte kurz mein Problem: ältere Thujahecke, ein komplett brauner Baum, große Nachbarpflanzen und die Frage, welcher Ersatz dort überhaupt sinnvoll wäre.

Außerdem hatte ich natürlich längst einige Fotos auf meinem Handy.

Geschäftsführer Jonas Hellerberg bot mir daraufhin an, einfach einmal vorbeizukommen.

„Bringen Sie die Bilder doch mit. Dann schauen wir uns das ganz in Ruhe gemeinsam an. Anhand der Fotos kann man viel besser beurteilen, wie groß die vorhandenen Pflanzen sind, wie die Situation aussieht und was als Ersatz überhaupt Sinn ergibt.“

Genau so stelle ich mir Beratung eigentlich vor.

Nicht: „Gang drei, zweite Reihe rechts.“

Sondern erst einmal: Zeigen Sie mir das Problem.

Also machte ich mich auf den Weg nach Dorsten.

Erst Fotos schauen – dann Pflanzen kaufen

Vor Ort haben wir tatsächlich nicht sofort irgendeinen Lebensbaum ausgesucht.

Jonas Hellerberg schaute sich zunächst meine Aufnahmen an: die braune Thuja, die umliegenden Pflanzen, den Bereich unmittelbar am Stamm und die Höhe der vorhandenen Hecke.

Dabei erklärte er mir einen wichtigen Punkt:

„Bei einer Pflanze, die plötzlich komplett braun wird, sollte man nicht nur fragen, was man als Ersatz kauft. Man sollte sich auch anschauen, warum die alte Pflanze möglicherweise nicht mehr funktioniert hat. Trockenheit kann eine Ursache sein, genauso können aber auch die Bodenverhältnisse oder zu viel Feuchtigkeit eine Rolle spielen.“

Deshalb sollte ich beim Ausgraben besonders darauf achten, wie der Bereich unter der alten Thuja aussieht.

„Wenn Sie den alten Baum herausnehmen, versuchen Sie, so viel vom abgestorbenen Wurzelwerk wie möglich zu entfernen. Anschließend sollte der Boden gelockert werden. Die neue Pflanze braucht schließlich Platz, um ihr eigenes Wurzelsystem aufzubauen.“

Dass mir das später noch einige Schweißperlen bescheren würde, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Dann begann mein Rundgang – und ich merkte erst, wie groß diese FloraWelt eigentlich ist

Ich war wegen einer einzigen Thuja gekommen.

Doch schon nach wenigen Minuten war klar: Wer die FloraWelt ausschließlich als Pflanzenverkauf betrachtet, beschreibt sie ziemlich unvollständig.

Die FloraWelt selbst wirbt damit, alles anzubieten, „was das grüne Herz höher schlagen lässt“. Das Unternehmen gehört zum „grün erleben“-Verbund; allein dessen Gartensortiment reicht von Zier- und Nutzgarten über Balkon und Terrasse bis zu Zimmerpflanzen, Pflanzgefäßen, Dekoration sowie eigenen Erden-, Dünger-, Rasen- und Blumenzwiebel-Sortimenten.

Auf den rund 9.000 Quadratmetern, die die FloraWelt für ihr Gartencenter nennt, merkt man das ziemlich schnell.

Und Jonas Hellerberg brachte es bei unserem Rundgang schön auf den Punkt:

„Wir wollen natürlich Pflanzen verkaufen. Aber ein modernes Gartencenter ist heute viel mehr. Viele Kunden kommen mit einer Idee oder einem Problem und sollen möglichst alles finden, was sie brauchen, um daraus zuhause ein fertiges Projekt zu machen.“

Genau dieses Gefühl hatte ich.

Die Baumschule: von der kleinen Pflanze bis zum größeren Gehölz

Mein wichtigster Bereich war natürlich zunächst die Baumschule.

Hier stehen nicht einfach nur ein paar kleine Töpfe auf Regalen. Man findet unterschiedliche Gehölze in verschiedenen Größen: Sträucher, Bäume, Heckenpflanzen und zahlreiche Koniferen.

Auf meinen Fotos sieht man beispielsweise Reihen größerer Lebensbäume beziehungsweise Koniferen, aber auch Obstgehölze und bereits kräftigere Bäume in Containern.

Das ist gerade bei bestehenden Gärten interessant.

Denn wer neu baut, kann problemlos mit kleinen Pflanzen beginnen und ihnen beim Wachsen zusehen. Wer dagegen – so wie ich – eine Lücke in einer vorhandenen Hecke schließen möchte, hat andere Anforderungen.

„Gerade bei einer älteren Hecke muss die Ersatzpflanze nicht zwingend exakt dieselbe Höhe haben“, erklärte Hellerberg. „Aber Wuchsform, Qualität und Vitalität sollten passen. Es bringt wenig, ausschließlich nach möglichst vielen Zentimetern zu kaufen.“

Der „grün erleben“-Ziergarten umfasst unter anderem Heckenpflanzen, Gräser, Rosen, Stauden, Kletterpflanzen, Sträucher und Bäume sowie Wasserpflanzen. Genau diese Vielfalt spiegelt sich auch in den von mir fotografierten Außenbereichen der FloraWelt wider.

Gräser, Stauden und Koniferen – für mich einer der schönsten Bereiche

Besonders gefallen hat mir der Außenbereich mit Gräsern und Koniferen.

Da stehen niedrige, kompakte Nadelgehölze neben höheren Pflanzen, dazwischen Ziergräser mit völlig unterschiedlichen Farben und Wuchsformen.

Für moderne Gärten sind solche Kombinationen spannend, weil man nicht immer nur mit Blüten arbeiten muss. Struktur, Blattfarbe und unterschiedliche Höhen können mindestens genauso interessant sein.

„Viele Kunden wollen heute einen Garten, der möglichst das ganze Jahr interessant aussieht“, sagte Hellerberg. „Deshalb sind immergrüne Gehölze, Gräser und Stauden eine schöne Kombination. Man kann damit sehr unterschiedliche Ebenen schaffen und hat auch außerhalb der klassischen Blütezeiten Struktur im Garten.“

Genau das konnte man dort sehr schön sehen.

Eine ganze Abteilung nur für Erde – und plötzlich ergibt das Sinn

Ein Foto, das ich unbedingt in den Bericht nehmen würde, zeigt die gewaltigen Stapel verschiedener Erden und Substrate.

Da steht nicht einfach nur „Blumenerde“.

Das aktuelle Eigenmarkensortiment von „grün erleben“ umfasst unter anderem Aussaaterde, Balkonpflanzenerde, Bio-Gartenkompost, Bio-Gemüse- und Tomatenerde, Bio-Hochbeeterde, Bio-Kräutererde, Bio-Universalerde, Blumenerde, Rindenhumus und sogar Blähton.

Auf meinen Bildern konnte ich selbst beispielsweise Bio-Hochbeeterde, Bio-Tomaten- und Gemüseerde, verschiedene Pflanz- und Rasenerden sowie große Säcke Blähton sehen.

Ich gebe zu: Früher hätte ich vermutlich einfach irgendeinen Sack Erde genommen.

Nach dem Rundgang sehe ich das etwas anders.

„Wir haben heute für sehr unterschiedliche Einsatzzwecke unterschiedliche Substrate“, erklärte Hellerberg. „Eine Hochbeetfüllung hat andere Anforderungen als ein Kübel, und Tomaten oder Gemüse werden wiederum anders versorgt als eine klassische Zimmerpflanze. Entscheidend ist aber trotzdem immer der vorhandene Standort. Kein Sack Erde ersetzt die richtige Bodenvorbereitung.“

Und damit waren wir gedanklich wieder bei meiner Thuja.

Dünger: vom Heckendünger bis zum Bio-Horngrieß

Gleich daneben befindet sich ein entsprechend großer Bereich für Dünger und Bodenpflege.

Auch hier war die Auswahl wesentlich größer, als ich erwartet hatte.

Im aktuellen „grün erleben“-Programm finden sich beispielsweise Baum-, Strauch- und Heckendünger, Bio-Beerendünger, Bio-Bodenkur, Bio-Hornspäne, Bio-Horngrieß, Kräuter- und Gemüsedünger sowie Universaldünger.

Auf einem meiner Fotos hält Jonas Hellerberg genau einen solchen Beutel Bio-Horngrieß in den Händen.

Dabei ist sein Rat wichtig:

„Bei Dünger gilt nicht automatisch: viel hilft viel. Man muss sich zunächst fragen, welche Pflanze dort steht und was sie tatsächlich braucht. Boden, Feuchtigkeit und Standort müssen stimmen. Dünger ist dann ein Baustein – aber kein Reparaturmittel für einen grundsätzlich falschen Standort.“

Das Thema Nachhaltigkeit spielt beim Sortiment ebenfalls eine Rolle. In einem Branchenbeitrag beschreibt Hellerberg selbst, dass er das Unternehmen künftig nachhaltig aufstellen und Kunden nachhaltigere Produkte anbieten wolle; genannt werden unter anderem entsprechende Erden- und Düngerangebote.

Zimmerpflanzen: vom Klassiker bis zur tropischen Rarität

Dann ging es hinein.

Und dort wartet noch einmal eine völlig andere Pflanzenwelt.

Die Zimmerpflanzenabteilung umfasst Grün- und Blühpflanzen sowie Orchideen. Der Verbund nennt Klassiker genauso wie auffällige Blattpflanzen und exotischere Arten. (SAGAFLOR AG)

Die FloraWelt ist zudem für ihr Sortiment tropischer Zimmerpflanzen bekannt. Bei einer Vorstellung des Sortiments wurden ausdrücklich seltenere Pflanzen mit samtigen, herzförmigen oder panaschierten Blättern beschrieben. (Dorsten.live!)

„Zimmerpflanzen sind heute ein echtes Einrichtungsthema“, sagte Hellerberg bei unserem Rundgang. „Viele Kunden suchen nicht mehr einfach nur irgendeine Grünpflanze, sondern eine Pflanze, die zum Raum, zum Licht und zum eigenen Einrichtungsstil passt.“

Das gefiel mir besonders, weil Haus und Garten bei der FloraWelt tatsächlich ineinander übergehen.

Dekoration – und plötzlich wird aus dem Gartencenter ein Einrichtungsladen

Dann kam ein Bereich, bei dem ich ehrlich gesagt noch einmal deutlich langsamer wurde: Dekoration und Boutique.

Meine Fotos zeigen sehr schön, was ich damit meine.

Geschenkartikel, Wohnaccessoires, Karten, Kerzen, Dekorationen und saisonale Themenwelten stehen zwischen den Pflanzenbereichen.

Beim „grün erleben“-Sortiment werden Dekorationen ausdrücklich für innen und außen geführt – von kleinen Accessoires bis zu größeren Gartenelementen. (SAGAFLOR AG)

„Pflanzen und Wohnen lassen sich heute eigentlich kaum noch trennen“, erklärte Hellerberg. „Viele Kunden nehmen eine Pflanze mit und suchen direkt einen passenden Topf oder etwas zur Dekoration dazu. Deshalb versuchen wir, ganze Wohn- und Gartenwelten zu zeigen.“

Das ist genau der Unterschied zwischen einem reinen Pflanzenlager und einem Gartencenter, in dem man Ideen bekommt.

Dann stehe ich plötzlich vor Wein, Bier und Delikatessen

Und hier hätte ich mit meinem Thuja-Einkauf nun wirklich nicht gerechnet.

Auf meinen Fotos sieht man eine eigene Delikatessen-Abteilung.

Dort stehen Gläser mit Spezialitäten, Saucen und weiteren Lebensmitteln, daneben Bier und Getränke. Ein weiterer Bereich ist mit Weinkisten gestaltet und bietet verschiedene Weine.

Das ist kein klassisches Pflanzensortiment mehr.

Aber es passt zu dem Konzept, aus dem Gartencenter einen Ort zum Stöbern zu machen.

„Viele Menschen kommen nicht ausschließlich mit einer Einkaufsliste“, so Hellerberg. „Sie lassen sich treiben, entdecken etwas und nehmen vielleicht noch ein Geschenk oder eine Kleinigkeit für zuhause mit. Genau deshalb gehören solche Sortimente für uns inzwischen mit zum Gesamterlebnis.“

Und tatsächlich: Wenn man schon einmal da ist, bleibt man automatisch irgendwo hängen.

Zurück zu meinem eigentlichen Problem

Irgendwann standen wir schließlich wieder dort, weswegen ich eigentlich gekommen war: bei den Lebensbäumen.

Mehrere Größen standen zur Auswahl.

Jonas Hellerberg schaute noch einmal auf meine Fotos und anschließend auf die Pflanzen.

„Bei Ihnen würde ich eine Pflanze nehmen, die bereits eine gewisse Höhe mitbringt, aber vor allem gesund und kräftig gewachsen ist. Die muss jetzt erst einmal gut einwurzeln. Den Rest kann man später über Wachstum und Schnitt an die vorhandene Hecke angleichen.“

Eine Pflanze überzeugte mich.

Die sollte es werden.

Problem gelöst.

Dachte ich.

Bis ich vor dem Auto stand

Denn jetzt kam die nächste Frage:

Wie transportiert man so einen Lebensbaum?

Rücksitzbank umgelegt.

Kofferraum freigeräumt.

Topf gekippt.

Vorsichtig hineingeschoben.

Und tatsächlich: Die Thuja passte hinein.

Mein Foto aus dem Kofferraum fasst diesen Teil der Geschichte wahrscheinlich besser zusammen als jede Beschreibung.

Ein riesiger schwarzer Topf, darüber jede Menge Grün und irgendwo dazwischen noch ein bisschen Auto.

Jetzt musste sie nur noch nach Hause.

Und dort wartete das alte Wurzelwerk

Bevor die neue Thuja einziehen konnte, musste die alte natürlich vollständig raus.

Und spätestens dabei verstand ich, warum Jonas Hellerberg mir empfohlen hatte, mir Zeit zu nehmen.

Ich grub und legte Wurzeln frei.

Noch eine Wurzel.

Und noch eine.

Teilweise ziemlich kräftige Exemplare.

Auf den Fotos sieht man sehr schön, was unter einer jahrelang gewachsenen Thuja steckt.

Der Baum war oben zwar tot – unter der Erde hatte er allerdings ein beeindruckendes Andenken hinterlassen.

Also wurden möglichst viele alte Wurzelteile entfernt und der Boden anschließend gelockert.

Die neue Thuja zieht ein

Dann kam endlich der schöne Teil.

Neue Pflanze aus dem Topf.

Ins vorbereitete Pflanzloch.

Ausrichten.

Erde auffüllen.

Und anschließend ordentlich Wasser.

Auch hier hatte Hellerberg mir einen einfachen Rat mitgegeben:

„Setzen Sie die Pflanze ungefähr auf die Höhe, auf der sie vorher im Container gestanden hat. Danach gut einschlämmen beziehungsweise kräftig angießen. Und gerade in der ersten Zeit regelmäßig kontrollieren, ob der Boden noch ausreichend feucht ist.“

Und plötzlich war die braune Lücke wieder grün.

Noch nicht perfekt – aber genau das ist Garten

Natürlich sieht meine neue Thuja heute noch nicht so aus, als hätte sie dort seit zehn Jahren gestanden.

Wie sollte sie auch?

Die Nachbarpflanzen sind alt, mehrfach geschnitten und längst miteinander verwachsen.

Die Neue ist eben die Neue.

Aber wenn ich mir das vorherige Bild mit der vollkommen braunen Thuja daneben anschaue, ist der Unterschied gewaltig.

„Jetzt geben Sie ihr erst einmal Zeit“, hatte Jonas Hellerberg mir zum Abschied gesagt. „Wenn sie gut angewachsen ist, kann man sie später Stück für Stück an die vorhandene Hecke angleichen.“

Und genau das ist jetzt der Plan.

Gießen.

Beobachten.

Wachsen lassen.

Mein Fazit: Ich wollte eine Thuja – und bekam eine ziemlich gute Lektion in Sachen Garten

Ich hätte meinen neuen Lebensbaum wahrscheinlich auch irgendwo im Internet bestellen können.

Vielleicht wäre irgendwo sogar ein Angebot ein paar Euro günstiger gewesen.

Aber dann hätte niemand meine Fotos gesehen.

Niemand hätte mit mir über die mögliche Ursache gesprochen.

Ich hätte keine verschiedenen Pflanzen nebeneinander vergleichen können.

Und ich hätte wahrscheinlich auch nicht diesen Rundgang durch eine FloraWelt gemacht, die von der Baumschule über Stauden, Gräser, Koniferen, Obstgehölze, Nutzgarten und Zimmerpflanzen bis zu Erden, Düngern, Pflanzgefäßen, Floristik, Dekoration, Kids-Bereich, Wein und Delikatessen reicht.

Geschäftsführer Jonas Hellerberg kommt selbst aus dem Garten- und Landschaftsbau, hat sich zum Agrarbetriebswirt weitergebildet und verantwortet im Unternehmen unter anderem den Pflanzeneinkauf.

Vielleicht war genau deshalb sein Satz für mich der wichtigste des ganzen Besuchs:

„Am Ende soll der Kunde nicht irgendeine Pflanze mit nach Hause nehmen. Die Pflanze muss zu seinem Garten und zu der Situation vor Ort passen. Wenn wir das schaffen, war die Beratung erfolgreich.“

Bei mir hat es funktioniert.

Ich kam mit Fotos einer braunen Thuja nach Dorsten.

Ich fuhr mit einer neuen grünen Thuja im Kofferraum wieder nach Hause.

Jetzt muss meine neue Thuja nur noch anwachsen. Und selbstverständlich werde ich berichten, wie sie sich entwickelt.